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Schwerpunkt Alm

Almen sind neben den Bergen die prägendsten Teile unserer heimischen Landschaft.

Almen werden von ihren Besitzern aufwändig gepflegt und dienen so nicht nur der Almwirtschaft sondern sind ein wichtiger Erholungsraum für uns Menschen. Nicht vergessen sollten wir aber auch, dass Almen Lebensraum für wildlebende Tiere und seltene Pflanzen sind. An der Erhaltung und Sauberkeit auf den Almen mitzuhelfen, ist daher geradezu Pflicht jedes Bergwanderers und Mountainbikers.

Jeder von uns sollte daher den Grundbesitz respektieren indem er seine Abfälle ins Tal mitnimmt, die Tier- und Pflanzenwelt schont und auf das Weidevieh Rücksicht nimmt.

 


Richtiges Verhalten gegenüber Weidetieren

Achten Sie auf Drohgebärden der Tiere:

  • Vor allem Mutterkühe fixieren eine potentielle Gefahr, senken dann den Kopf und schnauben. Das liegt daran, dass der Geruchssinn der Tiere besser ist als ihr Sehvermögen.
  • Sollte Weidevieh auf Sie zustürmen kann es auch nur an einer Verwechslung mit dem Hirten liegen der den Tieren regelmäßig Salz bringt. Drohgebärden mit einem Stock und lautes Rufen können eine aggressive Kuh zum Umkehren bringen. Ziehen Sie sich dann langsam aus der Gefahrenzone zurück und drehen sie dabei dem Vieh nie den Rücken zu. Davonzulaufen ist die falsche Reaktion, eine Kuh oder ein Pferd ist immer schneller als der Mensch.
  • Weidende Ziegen und Schafe sind meistens keine Bedrohung, einzig Böcke können aggressiv sein und sollten daher im Auge behalten werden.
  • Füttern Sie Weidetiere in keinem Fall, der nächste Wanderer wird es Ihnen danken – der wird nämlich ansonsten bedrängt und um Futter angebettelt.
  • Weidetiere kennen keinen Unterschied zwischen Wolf und Hund, beide sind für sie potentielle Feinde. Hunde dürfen daher keinesfalls auf die Weidetiere losgelassen werden, sondern sind prinzipiell immer an der Leine zu führen.
  • Sollte allerdings Weidevieh den Hund attackieren, diesen zum eigenen Schutz einfach laufen lassen. Der Hund ist immer schneller als angreifendes Weidevieh und kann sich problemlos selbst in Sicherheit bringen.
  • Hundekot auch auf Almen mitnehmen, gefüllte Hundesäcke jedoch nicht im Wald „entsorgen“.

Wichtige Grundregeln:

  1. Weidevieh immer im Auge behalten
  2. Almen zügig durchqueren
  3. Zauntore immer schließen
  4. Weidetiere großräumig umgehen (mind. 20 - 50m) Ich bin stärker
  5. Nicht mitten durch Vieherden gehen
  6. Hektischen Bewegungen vermeiden
  7. Tiere nie füttern oder streicheln
  8. Keine Eimer oder Säcke mitnehmen
  9. Nicht auf der Weidefläche jausnen

Verhalten mit Hunden:

  1. Hunde prinzipiell immer anleinen
  2. Falls der Hund angegriffen wird diesen unbedingt ableihnen

Bei drohenden Angriffen:

  1. Möglichst groß machen und mit einem Stock drohen
  2. Langsam entfernen und dabei den Tieren nie den Rücken zukehren
  3. Im äußersten Notfall mit einem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase des Tieres setzen

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsfolder "Ich bin stärker!"

 


Rücksicht auf Wildtiere

  • Die Almen bieten vielen unserer heimischen Wildtieren während Sommer und Herbst ausgezeichnete Lebensbedingungen, nicht umsonst heißt ein alter Spruch „geht das Vieh, geht auch das Wild“.
  • Jede unbedachte Störung durch uns Menschen, insbesondere während der Dämmerungs- und Nachtzeit, drängen das Wild in die unter den Almen liegenden schadensanfälligen Schutzwälder.
  • Das Wild kann sich an uns Menschen gewöhnen wenn wir uns immer auf den gleichen Steigen bewegen. Auch an den Hirten der jeden Tag seine gleichen Tätigkeiten auf der Alm verrichtet gewöhnt sich das Wild rasch.
  • Jede Abweichung von diesen vom Wild als „normal“ betrachteten Bewegungen von uns Menschen führt jedoch unweigerlich zur Flucht des Wildes.
  • Die Zeit der Morgen- und Abenddämmerung sowie die Nachtzeit sind die Hauptäsungszeiten für das Wild. Diese „Essenszeiten“ respektiert, wer um diese Zeit noch nicht oder nicht mehr unterwegs ist. Sollte man dennoch zu diesen Zeiten in der Natur unterwegs sein kann man die Störung für das Wild so gering wie möglich halten indem man auf den Wegen  bleibt.
  • Hunde stellen eine besondere Gefahr für Jungtiere oder brütende Vögel dar und sollten daher immer an der leine geführt werden.
  • Die Suche eines verirrten Wanderers stellt durch den Einsatz von Bergrettung und Hubschraubern eine massive Beeinträchtigung des Wildes dar, dieses wird langfristig aus seinen Einständen vertrieben.

 


Verhaltensregeln für Mountainbiker

  • Nimm Rücksicht auf Wanderer und Fußgänger und überhole nur im Schritttempo.
  • Gewähre den Wanderern auf Wanderwegen immer den Vortritt.
  • Abseits von der zur Benützung mit Mountainbikes vorgesehenen Wege und Straßen das Mountainbike immer schieben.
  • Verlasse die gekennzeichneten Routen nicht und verzichte auf das Fahren abseits geöffneter Wege.
  • Wiesen und Almen dürfen von Mountainbikern nicht befahren werden.
  • Verursache keinen unnötiger Lärm und hinterlasse keine unnötigen Bremsspuren, diese führen zu Erosion und Ausschwemmungen.
  • Respektiere Verbotsschilder und Hinweistafeln.
  • Beende deine Tour vor Anbruch der Dämmerung.
  • Nimm deinen Müll wieder mit nach Hause.