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Tiere

Alpenschneehuhn

AlpenschneehuhnIn Salzburg kommt das Alpenschneehuhn (Lagopus mutus) in den Höhenlagen der Alpen und Hochalpen vor. Es nistet meistens in einer Höhe zwischen 2000 und 2500 Metern. Es besiedelt einen der unwirtlichsten Lebensräume und suchst sich seine Nahrung auf alpinen Rasen und zwischen Zwergsträuchern. Zum nisten quartiert sich das Alpenschneehuhn am liebsten an Hängen, Bergkuppen und Plateaus ein, die mit Felsblöcken übersät sind und zahlreiche Nistplätze und gute Wachposten bieten.

Im Winter tragen die Alpenschneehühner ein vollständig weißes Federkleid und bewegen sich in kleinen Trupps auf dem Schnee. Ihre Füße sind bis zu den Zehenspitzen mit dichten, flaumigen Federn bedeckt, die ihnen gleichzeitig als eine Art Schneeschuhe und als Wärmeschutz dienen. Ihre Spuren ähneln daher denen eines Hasen (Lagopus = Hasenfuss). Um im Winter an Nahrung zu gelangen, graben sie unter dem Dach von Föhren oder Rhododendren die Schneedecke auf.

Wenn sich einem Alpenschneehuhn Menschen nähern, reagiert es auf die Bedrohung, zunächst, indem es erstarrt. Erst dann fliegt es hastig auf. Der Energieverlust einer solchen Flucht kann schädlich sein, besonders im Winter, wenn die Nahrung knapp ist. Wiederholtes Auffliegen während der Balz kann die Fortpflanzung verunmöglichen. Wenn die Weibchen während dem Nisten gestört werden, kann es vorkommen, dass sie ihr Nest verlassen. Wintersportaktivitäten haben deshalb einen wesentlichen Einfluss auf die regionale Verbreitung des Alpenschneehuhns.

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