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Tiere

Auerhuhn

AuerhuhnDas Auerhuhn (Tetrao urogallus) ist vor allem in großen Nadelwäldern mit einigen Laubbäumen anzutreffen. Es ernährt sich im Winter von den Nadeln der Koniferen, im Sommer vorzugsweise von Beeren. Am frühen Morgen pickt es gelegentlich kleine Kiesel, zum Beispiel auf Forststraßen oder kleinen Bachläufen. Diese benötigen sie für eine funktionierende Verdauung.

 

Im April finden am Waldboden auf speziellen Plätzen die Balztänze der Hähne statt. Ihre lautstarkes „Worgen“ ist besonders abends zu vernehmen. In der Stille des Morgens geben die Hähne dagegen knackende Geräusche („Knappen“ genannt) von sich, die sich immer mehr steigern (als „Triller“ bezeichnet) und nach dem „Hauptschlag“ (erinnert an das Entkorken einer Flasche) schließlich in das so genannte „Schleifen“ übergehen. Die Weibchen, welche sich in der Nähe aufhalten gackern derweil langsam. Das Männchen ist polygam, während sich die Weibchen alleine um das Gelege kümmern.

 

 

Das Auerhuhn ist eine stark gefährdete Art. Es reagiert sehr empfindlich auf Störung, besonders während der Balz und Aufzuchtszeit. Werden die Tiere zu häufig unterbrochen, kann die Fortpflanzung in Gefahr geraten. Unter anderem bedeutet die beachtliche Körpergröße einen erheblichen Energieverlust, wenn Auerhühner zur Flucht auffliegen müssen. Außerdem sind Verletzungen möglich, wenn sie dabei gegen die Äste von Bäumen oder z.B. gegen Drahtseile prallen. Wiederholte Störung während der Nistperiode können Weibchen dazu bringen, ihr Nest und damit das Gelege aufzugeben.

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