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Tiere

Birkhuhn

BirkhuhnNadelwälder, die sich mit Wiesen oder Weiden abwechseln, sind das Zuhause des Birkhuhns (Tetrao tetrix) – sowohl im Flachland als auch im Gebirge. Birkhühner sind ziemlich scheue Vögel. Das Männchen ist kleiner als jenes des Auerhuhns und das „Spiel“ der Schwanzfedern ist nur während der Balz sichtbar.

 

Im Frühling tragen die Männchen eine kollektive Balzparade zur Schau: Sie versammeln sich in der Morgendämmerung an einem bestimmten freien Ort, z.B. in einer Lichtung, einem Moor oder auf einem Höhenrücken. Sie ducken sich vornüber, breiten ihre Stoßfedern, das so genannte „Spiel“ aus, und blasen ihre roten, oberhalb der Augen gelegenen „Balzrosen“  auf. Dabei springen sie auf und zurück. Es kommt zu Zänkereien, die in Kämpfe münden können. Später, nachdem die Sonne aufgegangen ist, gurren sie lautstark, hoch und unterbrochen. Der Hahn ist polygam, nur das Weibchen kümmert sich um das Gelege.

 

 

Das Birkhuhn flüchtet bei unerwarteten Begegnungen oder wenn es von Wanderern oder Wintersportlern gestört wird rasch. Untersuchungen zeigen, dass die Vögel umso mehr Stress erleiden, je intensiver ihr Lebensraum vom Wintersport genutzt wird. Die Vögel können wegen wiederholter Störung während langer Zeit einen Balzplatz meiden, was negative Auswirkungen auf ihren Fortpflanzungserfolg hat. Während der Brutperiode kann dies das Weibchen veranlassen, sein Nest und damit das Gelege aufzugeben.

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