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Tiere

Rothirsch

RothirschDer Rothirsch (Cervus elaphus) ist (nach dem Elch) die zweitgrößte Hirschart Europas und wird manchmal auch als «König der Wälder» bezeichnet. Er besiedelte ursprünglich einen Grossteil Europas, von den Meeresküsten bis zu den Gebirgen. Heute leben die Populationen des Rothirschs sehr zerstreut. Die größten Bestände findet man im Alpengebiet und in Osteuropa.

 

Rothirsche sind sehr gesellig. Männliche und weibliche Tiere leben außerhalb der Brunft in separaten Rudeln. Die Bergpopulationen wandern im Jahreswechsel zwischen den Sommereinständen in den Hochlagen und den Wintereinständen im Wald hin und her. Die Brunft findet im September bis Oktober statt. Die Hirschkühe bringen im Frühsommer ein einzelnes Kalb zur Welt.

 

Als wandernde Art sind Rothirsche besonders von der Zerschneidung ihres Lebensraums durch Verkehrsachsen, Zäune, etc. betroffen.

 

Rothirsche sind besonders im Winter während der Nahrungsaufnahme anfällig auf Störung durch den Menschen. Sie ziehen sich dann in die Wälder zurück, wo sie sich von jungen Sprossen ernähren und dadurch die Verjüngung des Waldes gefährden können.

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